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Photos und Berichte von Bergtouren und Radreisen

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Chile-Argentinien

Von Puerto Natales zum Parque National Torres del Paine

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Wer mit dem Bike von Puerto Natales Richtung Norden faehrt und sich fuer Berge interessiert sollte auf keinen Fall am P.N. Torres del Paine vorbeifahren. Im Park gibt es gigantische Granittuerme mit dem wohl bekanntestsen: Cerro Torre. Da frohlockt des Kletterers Herzen..Cool Cool Cool . Dessen Ausmasse vom Fuss bis zum Gipfel betragen wohl etwas 1000 Hoehenmeter...und alles Verschneidungen und Schuppen....
Etwas auf der Hoehe der Touristenfalle Cueva del Milodon ist dann erst mal vorbei mit den geteerten Strassen. Waschbretter und Schlagloecher in allen Groessen wechseln mehr oder weniger uebergangslos.
Wir bleiben zwei Tage im Parque National und geniessen die herrliche Landschaft mit Bergen Seen, Gletschern und Waeldern....

Ursula und Philippe

Unzaehlige Pflanzen die wir noch nie zuvor gesehen haben Bruecke made by Tom Weber.... Voegel...die taeglichen Begleiter der Velofahrer Im Mesita Grande in Puerto Natales
Guanacos hats hier wie bei uns Rehe...nur sind sie nicht ganz so Scheu Im Base-Camp des Touriaussichtspunkts des Cerro Torre Beim Mirador der Torres Sicht auf die Berge
Den Berg hinauf und wieder hinauf no comment.... Unterwegs im Park
Pause...

 

Vom Parque National Torres del Paine nach El Calafate

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Die Ruettel-Schuetteltortur geht erst einmal so weiter...bis wir nach 35 km Gesamtkoerpermassage auf ein Stueck asphaltierte Strasse auffahren. Die Freude ist leider nur von kurzer Dauer. Aus der Starssenbeschilderung koennen wir folgern, dass hier nur darum asphaltiert wurde weil die Erosion der Strasse durch den Wind ohne Asphalt zu gross waere....Gluecklicherweise haben wir gerade moderaten (30-40km/h) Rueckenwind.
In Cerro Castillo (Grenze Chile Argentinien) motivieren wir uns mit eines Portion Papas fritas. Gerade als wir uns auf den Weg zur Grenzpolizei machen sehen wir zwei vollbepackte Fahrraeder vor einem weiteren Lokal stehen. Da gibts nur eins: Rein und nachschauen wer das wohl ist. Zwei Belgier (Paar, Mann und Frau) und vier!!! Kilogramm Buecher sind ebenfalls unterwegs Richtung Norden. Wir ueberqueren gemeinsam die Grenze und fahren einStueck zusammen. Bei Tageskilometerstand 75 treffen wir zur allgemeinen Erleichterung auf die asphaltierte Starsse. Entgegen der Aussage der Serviertochter in Cerro Castillo ist diese Starsse asphaltiert. Wieder einmal zeigt sich dass sie Leute keinen Plan davon haben was nur gerade 20 km von ihrem Wohnort weg Sache ist. Der Rueckenwind blaest uns noch 40 km weiter bis nach Tapi Aike. Tapi Aike ist eine Ansammlung von drei hausartigen Gebaeuden (Polizei, Tankstelle, Gebietsverwaltung) und einem Diesel-Generator. Rund um diese Gebaeude besteht eine Unordnung die jedem Schweizer Durchschnittsbauern das Wasser reichen kann.... Neben besagtem Dieselgeno stellen wir unser Zelt in relativ gut windgeschuetzter Umgebung auf. Der Diesel schaltet dann gluecklicherweise um 23.00 ab. Fuer eine erholsame Nachtruhe ist also gesorgt.
Auf der Ruta 40 gehts am Morgen weiter.Sie verbindet zwei ost-west verlauifende Strassen und stellt fuer Radfahrer eine erhebliche Abkuerzung dar. Aber: Waschbrettstrasse ahoi!! Frown . Um die Mittagszeit treffen wir in El Cerrito ein und beschliessen weiterzufahren. Hier gibts lediglich ein Gebaeude und lauter Nichts.... Auf der Weiterfahrt zeigt uns das patagonische Wetter die Zaehne....: Kraeftiger Wind kommt auf..bis zur noch fahrbar Windstaerke. Als wir dann auch noch in einen massiven Schneesturm geraten kapitulieren wir und verkreichen uns in den naechst besten Strassengraben (trockene Wasserunterfuehrung). Jetzt heisst nur noch alle Kleider montieren (Daunenjacke daher..) hinsitzen und Cookies futtern und abwarten bis die Sonne wieder scheint. Nach etwa einer Stunde radeln wir weiter. Unbemerkt haben wir durch den Tag Hoehe gewonnen und stehen plotzlich vor einer Art Passuebergang die Starsse faellt von hier etwas 400 m ab. Ueber diese Krete zieht zu unserem Nachteil eine massive Foehnstroemung. Bei der Abfahrt ist der Seitenwind so stark dass wir einmal schieben muessen und uns einmal hinter der Leitplanke der Strasse vor dem Wind schuetzen muessen. Zur allgemeinen Entzueckung beginnt es dann auch noch kurz zu hageln. Der Punkt Rio Rubens auf der Karte ist leider auch nicht mehr als eine Ansammlung von Muell und Hundekacke. Drum entschliessen wir uns fuer die Harte Tour: Durchfahren bis El Calafate...Die letzten 32 km werden sehr anstrengend. Die Muskulatur in den Beinen verwandelt sich langsam aber sicher in Schaumstoff und der Gegenwind frischt natuerlich noch etwas auf.... Laughing Laughing. Schlussendlich nach 155 km werden wir mit einer warmen Dusche und zwei selbstverordneten Ruhetagen belohnt...Am naechsten Morgen geniessen wir ein ausgiebiges Fruehstueck mit 500 g Brot, 6 Eiern 100g Butter 4 Joghurt 1 Camambert ein Glas Konfi 1 Liter Orangensaft und massig Kaffe. Ist doch leckerer als Haferflocken....morgen gehts dann raus zum Perito Moreno Gletscher......bis dann...vermutlich aus El Chalten

Ursula und Philippe

In Cerro Castillo getorffen: Valerie und Renault no comment Achtung Wind Ea. Tapi Aike

 

Von Punta Arenas nach Ushuaia

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Unsere erste Reisestrecke fuehrt uns von Punta Arenas nach Ushuaia und zwar folgendermassen: Am 23.11 verladen wir unsere Bikes auf die Faehre. Die Ueberfahrt nach Porvenir dauert 2 Stunden. Zur allgemeinen Motivation der Passagiere zeigt man uns das "Absaufen" eines Touri-Schiffes in der Antaktis. Naja....Eisberge hats ja hier in der Magellanstrasse keine die man rammen kann... . Mit ca. 60 km/h Rueckenwind gehts dann los Richtung Westen. Unsere erste Nacht unterwegs verbringen wir am Strassenrand im Zelt. Das Wasser teilen wir uns mit den Schafen aus dem lokalen Ententeich.

Am naechsten Tag kaum 1 Stunde unterwegs trffen wir auch bereits auf unsere ersten Radfahrer. Auch ein Schweizer Paar in unserem Alter, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 6 km/h gegen den besagten Wind ankaempfen Surprised ....

Am Nachmittag erreichen wir Rio Grande, wo wir im Hostal Argentina uebernachten.

Von Rio Grande nach Tolhuin wechselt die Landschaft dann von oedem flachem Grasland in huegeliges bewaldetes Gebiet mit Seen und Baechen. Das grosse kulinarische Highlight in Tolhuin ist die Panaderia Tongue outTongue out .

Ueber den Passo Garibaldi gehts weiter nach Ushuaia. 40 km vor Ushuaia uebernachten wir in einem Langlaufresort mit so etwas aehnlichem wie einem Zeltplatz. Hier koennen wir Bibern bei ihrem Treiben zuschauen.

In Ushuaia ist dann etwas Relaxen und Nationalpark besuchen angesagt. Im Park wimmelts von importierten Tieren wie Fuechsen und Hasen und Bustouristen Laughing .
Zurueck nach Punta Arenas fuehrt uns eine 12 stuendige Busfahrt mit Sitzplaetzen neben dem WC-Kabaeuschen (aechz).

Ursula und Philippe

Fähre nach Porvenir Kugelpilze an den Bäumen Biber bei der Arbeit Mit Rueckenwind gegen Westen
Ibisse, die staendigen Begleiter Huebscher Vogel Sicht auf die Stadt Aussicht bei Tolhuin
Beim Hostal Argentina Magellan Pinguine
 

Von Punta Arenas nach Puerto Natales

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Mit vollem Gepaeck (Futter fuer 5 Tage) und Gegenwind kaempfen wir uns hartnaeckig voran. Nach 60 km treffen wir besagtes Schweizer Paar wieder. Einige Kilometer weiter stellen wir unsere Zelte in den Wind... Undecided .

Wegen dem flatternden Zelt ist die Nacht sehr unruhig. Aus windtechnischen Ueberlegungen stellen wir den Wecker auf 0400 und sind dann um 0500 auch schon unterwegs... Der Wind wird haeufig ab 0900 deutlich staerker. Am Nachmittag ereichen wir Morro Chico. Als wir im Busstationshaeuschen etwas Schutz vor dem Wind suchen werden wir von einem chilenischen Ehepaar in dessen Wochenend-Huettchen zum Kaffee eingeladen. Schlussendlich bleiben wir zum Essen (frische Lachhsforelle aus dem lokalen Fluss) und koennen auch dort uebernachten.

Mit wenig Wind machen wir dann noch die restlichen 100km bis Puerto Natales am naechsten Tag. Zur allgemeinen Belustigung schmuecken wir dann auch noch einen synthetischen Tannenbaum mitten im Sommer.. Laughing

Ursula und Philippe

Unterwegs Nicht ueberall sollte man sein Zelt aufstellen Baum schmuecken Morro Chico Wochenendhaus

 

Chile - Argentinien Radreise

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Radreise durch Chile und Argentinien vom November 2007 bis Mai 2008

Was seit laengerer Zeit in unseren Köpfen herangereift ist, ist wahr geworden: Ein halbes Jahr lang mit dem Fahrrad unterwegs sein. Und zwar durch Chile und Argentinien immer entlang der Anden von Sueden nach Norden...mit einigen Andenüberquerungen versteht sich.

Im Süden von Chile, in Punta Arenas, haben wir unsere Reise begonnen und nach 9000 km und 90'000 Hoehenmetern ging unsere Reise im Norden des Landes, in Arica, zu Ende.

Vieles haben wir gesehen und auch vieles haben wir erlebt. Die Photos die wir gemacht haben und die Reiseberichte die wir unterwegs in den Internetcafes geschrieben haben versuchen unsere Erlebnisse ein bischen wiederzugeben.

Die Photos zu unserer Südamerika Reise sind in sechs Galerien zu 100 Bildern aufgeteilt.

Viel Spass beim Lesen und anschauen !!

 


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Karte Chile - Argentinien


Chile-Argentinien-Radreise auf einer größeren Karte anzeigen


Galeriebilder Chile - Argentinien

  • Punta Arenas - El Calafate_97
  • Chaiten - Passo Bermejo_25
  • El Calafate - Chaiten_65
  • El Calafate - Chaiten_32
  • Colchane - Arica_69
  • Passo Bermejo - La Poma_73